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„Ich habe so viele schöne Erlebnisse und Geschichten, an die ich mich gerne zurückerinnere“ – Interview mit Doris Dietrich

„Ich wünsche jeder oder jedem ein gewisses „Pippi Langstrumpf“-Gen (Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!)“, sagt Doris Dietrich nach mehr als 30 Jahren voller ausgezeichneter Arbeit für den Radsportverband Niedersachsen. 2025 ging sie in Ihren wohlverdienten Ruhestand wir haben Sie gefragt, wie Sie auf Ihre Arbeit im Verband zurückschaut und wie ihre Pläne für die Zukunft aussehen: 

Wie sahen deine Aufgaben bei der Arbeit für den Landesverband aus?

„Zu meinen Aufgaben gehörten alle mit der Leitung der Geschäftsstelle anfallenden Arbeiten, wie
Vereinsbetreuung in allen mit den einzelnen Radsportarten auftretenden Fragen, Mitgliederverwaltung und -pflege, Unterstützung der Trainer, Koordinatoren, des Präsidiums bei deren Aufgaben, Vorbereitung von Versammlungen und Fachkonferenzen.“

Was hat dir dabei am meisten gefallen?

„In meinem langjährigen Job hat gefiel mir der direkte Kontakt mit den verschiedenen Sportlerinnen und Sportlern sowie mit den Ansprechpartnern in den Vereinen. Ich konnte mir die Aufgabenbewältigung eigenverantwortlich und so selbständig gestalten, dass es mir nie wie Aufgabenbewältigung vorgekommen ist, sondern eigentlich wie ein Hobby, welches zum Job wurde.“

Welche Erinnerung wird dir am meisten im Gedächtnis bleiben?

„Oh, ich habe so viele schöne Erlebnisse und Geschichten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Besonders war unser total spontaner Ausflug nach Frankfurt (Oder) im Sommer 2019, wo wir Tobias Buck-Gramcko’s dritten Weltmeistertitel hautnah und live miterleben und mitfeiern konnten.“

Möchtest du den Sportlern und Sportlerinnen etwas für die Zukunft mitgeben?

„Ich wünsche jeder oder jedem ein gewisses Pippi Langstrumpf-Gen (Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!) Oder anders: Nach jedem steilen Berg, gibt’s ne rauschende Abfahrt (oder auch mal umgekehrt) – Bewahrt Euch das!“

Wie sehen deine zukünftigen Pläne aus?

„Hui – die sind so vielfältig, so dass mein Mann schon einen burn-out bei mir diagnostiziert. Nein, mal im Ernst: Ich freue mich drüber, dass ich viel Zeit mit meinem inzwischen sieben Monate alten Enkel verbringen kann, ich freue mich auf viele schöne tagelange Fahrrad- und Wandertouren mit meinen Lieblingsmenschen, ich engagiere mich weiterhin in meinem Radsport- und meinem Turnverein sowie als Rennsportkommissär, ich will mich für Ende April 2026 auf den Hermannslauf vorbereiten, und so weiter und so weiter. Und ganz weg aus dem Verband bin ich ja auch nicht, weil ich einen kleinen Minijobvertrag habe.“